Läuse und Nissen

Die Kopflaus: Pediculus humanus capitis

Die Kopflaus überträgt keine Krankheiten und ist nicht gleichbedeutend mit einer schlechten Hygiene. Sie tritt häufig bei Kindern im Schul- oder Betreuungsumfeld auf. Der Fachbegriff für die Kopflaus ist „Pediculus humanus capitis“ (Foto nebenstehend). Es handelt sich um ein blutsaugendes Insekt – es ernährt sich also nur von Blut. Die Kopflaus ist in der Regel nahe der Kopfhaut zu finden, hinter den Ohren und im Nacken. Sie hält sich aber auch an anderen Stellen auf, wo eine Temperatur zwischen 28 und 32 °C herrscht. Die Kopflaus kann extreme Temperaturen und Licht schlecht ertragen.

Eine Laus lebt zwischen 30 und 40 Tagen. 

Die Menschenlaus ist ein blutsaugendes Insekt der Familie der Pediculidae. Man unterscheidet drei Arten von spezifischen Läusen: 

  • Pediculus humanus capitis: Kopflaus
  • Pediculus humanus corporis: Körperlaus 
  • Pthirus pubis: Schamlaus oder Filzlaus 

 

Die Behandlung wird auf die Art der Laus abgestimmt.

Das Ei der Laus: die Nisse

Das Ei der Laus wird Nisse genannt. Die Nisse ist weißlich/bräunlich. Wenn die Nisse aufbricht, wird sie weißlich und bleibt am Haar kleben. Nissen hängen fest am Haaransatz (weniger als einen Zentimeter von der Haarwurzel entfernt) und bleiben am Haar haften, nachdem das Ei aufgebrochen ist.

Die Nymphe

Wenn die Nisse aufbricht, schlüpft aus dieser eine Larve: die Nymphe. Die Nymphe ist kleiner als eine ausgewachsene Laus (1 mm lang, so groß wie der Kopf einer Stecknadel), aber sie kann sich nicht fortpflanzen.

Im Laufe ihres Lebens häutet sich die Nymphe dreimal, bevor sie sich zu einer ausgewachsenen Laus entwickelt. Das Nymphenstadium dauert etwa zehn Tage.

Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt

Fortpflanzung und Lebenszyklus von Läusen.